Medizinische Trainingstherapie in Wien

Bewegungsmangel ist eine regelrechte Volkskrankheit in der westlichen Gesellschaft. Dies beginnt bereits in der Schulzeit, wo die Kinder gezwungen sind stundenlang zu sitzen und setzt sich im Beruf mit Bildschirmtätigkeiten fort. Computer und Fernseher führen dazu, dass auch ein Großteil der Freizeit im Sessel oder auf der Couch verbracht wird, aber unser Köper ist dazu nicht gemacht. Alle Körperstrukturen müssen bewegt werden, um zu funktionieren, seien es die Muskel, Sehnen, Knochen etc. Schon Leonardo da Vinci sagte: „Bewegung ist die Ursache allen Lebens“.

Use it or lose it

Dieses englische Sprichwort bedeutet in Deutsch so viel wie “Nutze es oder verliere es” – gemeint sind die körperlichen Fähigkeiten. Nicht-Bewegung also Immobilität und Inaktivität führen zu körperlichen Degenerationszuständen auf zahlreichen Ebenen. Zunächst hat man da und dort Schmerzen, z.B. im Rücken, im Knie etc. Mit der Zeit wandert die Krankheit der physischen Inaktivität immer weiter nach innen und kann schlussendlich schwere Erkrankungen wie Diabetes
mellitus, Hypertonie, ernsthafte Wirbelsäulenerkrankungen etc. fördern.

Körperliche Beschwerden durch gezielte Bewegungen heilen

Das Ziel der medizinischen Trainingstherapie ist es, körperliche Beschwerden zu lindern, im Idealfall zu beseitigen. Je nach Befund können ganz gezielt bestimmte Bereiche des Körpers trainiert werden, z.B. das Bein, die Hand, die Schulter, die untere Wirbelsäule usw. Im Fokus können Ausdauer, Kraft oder Koordination stehen.

Wann ist medizinische Trainingstherapie sinnvoll?

Medizinische Trainingstherapie ist in vielen Fällen sinnvoll, z.B. nach Operationen, bei Schmerzen in verschiedensten körperlichen Bereichen, bei Bewegungseinschränkungen und jeglichen Beschwerden aufgrund von Bewegungsmangel.

„Der Muskel kommt – der Schmerz geht“

Medizinisches Training in der physiotherapeutischen Praxis Körperschwung

Mit Hilfe einer umfassenden physiotherapeutischen Diagnostik ermittle ich den aktuellen Funktionszustand, um die Therapiebelastungen definieren zu können. Aufgrund des physiotherapeutischen Befunds kann ich festlegen, welcher Bereich des Körpers gezielt trainiert werden soll und eine Trainingstherapie zusammenstellen, deren Wirkung jederzeit überprüfbar sein muss. Trainiert wird möglichst nahe an der Funktion. Dieses funktionelle Training wird vielfach mit dem eigenen Körpergewicht durchgeführt. Es werden Hilfsmittel wie Therabänder, Gleichgewichtsbretter, Gewichte, Bälle und vieles mehr verwendet.

Training in jedem Alter und zu jedem Zweck

Trainiert werden kann in jedem Alter – nur die Trainingsziele ändern sich, je nach Alter und Gesamtzustand des Patienten oder der Patientin. Während bei älteren Patient/innen Alltagstraining, Selbständigkeitserhaltung, Gleichgewichts- und Gangschulung im Vordergrund stehen, kann bei jüngeren Patient/innen die Zielsetzung Schmerzfreiheit, freie Bewegung, Rehabilitation nach einer Operation oder ähnliches sein. Auch gesunde Menschen können trainieren, um ihren Gesundheitszustand bestmöglich zu erhalten.

Personal Training für Sportler

Für Kund/innen, die einfach mehr Bewegung machen wollen oder ihre Leistung bzw. ihren Stil in einer bestimmten Sportart verbessern wollen, stehe ich als langjährig erfahrene Personal Trainerin gerne zur Verfügung

Wenn Sie unsicher sind, ob medizinisches Training für Sie das Richtige ist, dann kontaktieren Sie mich einfach! Ich freue mich auf Ihren Anruf oder Ihr Email.

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    Inaktivität verändert die Leistungsfähigkeit des sensomotorischen Systems

    Inaktivität und Immobilisation beeinflussen das Körpersystem, also das sensomotorische System sowie die Logistik- und Regulationssysteme des Körpers. Das sensomotorische System umfasst alle Bewegungsleistungen des Menschen (vgl. Bertram/Laube 2008, S. 7). Unter dem sensomotorischen System versteht man das kreisförmige Ineinandergreifen von Körperstrukturen und deren Funktion. Die Leistungsfähigkeit, die Kompensationsfähigkeit sowie die Regenerationsfähigkeit der Strukturen des sensomotorischen Systems und der Logistiksysteme verändern sich durch Inaktivität.

    Inaktivität kann zu schweren Erkrankungen führen

    Inaktivität reduziert die Belastbarkeit der Strukturen (vgl. Laube 2009, S. 369 f). Dieser Dekonditionierungszustand betrifft alle Organsysteme und fördert eine systemische Low-grade-Entzündung, die zu chronischen Krankheiten und Schmerzzuständen führen kann.

    Unter disease of physical inactivity wird die Gesamtheit der aus Inaktivität resultierenden Erkrankungen verstanden. Dazu gehören Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-System-Erkrankungen wie Hypertonie und Arteriosklerose, degenerative Wirbelsäulen- und Gelenkserkrankungen, neurodegenerative und auch einige onkologische Erkrankungen.

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