Manuelle Therapie in der Physiotherapiepraxis Körperschwung in Wien

Manuelle Therapie ist ein Überbegriff für diverse manualtherapeutische Konzepte. In meiner Praxis Körperschwung in Wien arbeite ich mit den Konzepten von Maitland oder Kaltenborn, um Schmerzen und Beschwerden in verschiedensten Gelenken zu behandeln. Die häufigsten Probleme treten meiner Erfahrung nach in Knie und Hüfte auf, aber genauso kommen viele Patient/innen mit Schulter-, Hand- oder Fußbeschwerden zu mir.

Gelenke mobilisieren und manipulieren

Wenn man von Manueller Therapie spricht, so meint man die Mobilisation und Manipulation der Gelenke. Dabei arbeite ich als Therapeutin immer im physiologischen Bewegungsbereich des Gelenks. Gelenkpartner, d.h. zum Beispiel Gelenkspfanne und Gelenkskopf, die wie Schloss und Schlüssel ineinandergreifen, werden passiv, schnell oder langsam, einmalig oder mehrmalig bewegt. Die Manipulation ist im Unterschied zur mehrmaligen, sanfteren Mobilisation eine einmalige Bewegung über einen kurzen Hebel mit wenig Kraftaufwand und kleiner Amplitude und mit einem schnellen Impuls. Diese Manipulation wird an einem Gelenk angewandt, das ein geeignetes Endgefühl aufweist.

Ausgehend von einem ausführlichen physiotherapeutischen Befund des betroffenen Gelenks entscheide ich über die geeignete Therapie. Zusätzlich zur Manualtherapie wende ich bei Bedarf noch andere physiotherapeutische Techniken an, um Ihre Gelenksbeschwerden zu bessern.

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    Ziele und Wirkung der Manuellen Therapie

    Ziele der Mobilisation und der Manipulation sind eine Gelenksseparation und die Wiederherstellung des natürlichen Bewegungsverhaltens / der Biomechanik des Gelenks (physioaustria, 2016; Laube, 2009, S. 318). Um das Gelenk findet eine Dehnung statt, Verklebungen können dabei zerrissen werden. Durch ein Gapping (= Öffnen der Gelenkflächen) können eingeklemmte Strukturen freigesetzt werden (Westerhuis, 2011, S. 128). Manipulation führt zur Kavitation – einer Raumvergrößerung im Gelenk. Dieser Effekt hält etwa 15 Minuten an (Unsworth, 1971; Petty, 2011; Mierau et al. 1988).

    Mehrfach wurde festgestellt, dass postmanipulativ das Bewegungsausmaß signifikant vergrößert ist (Surkitt, 2000; Cassidy et al., 1992; Schomacher, 2007). Eine weitere Wirkung der Techniken ist neurophysiologisch. Eine Störung der Bewegungssegmente kann zu einer Minderdurchblutung im umliegenden Gewebe führen. Manipulation oder Mobilisation, die die physiologische Bewegung fördern, arbeiten somit auch an der Normalisierung der Durchblutungssituation (Laube, 2009, S. 331).

    Weiters kommt es durch den Reiz zu einer Schmerzsenkung durch hemmende Nervenbahnen. Mobilisation und Manipulation desensibilisieren die Schmerzrezeptoren im Gewebe (Laube, 2009, S. 314ff; Westerhuis, 2011, S. 129).

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